Die Unterschiede zwischen 6 Sigma und Lean Six Sigma?

Die Unterschiede zwischen 6 Sigma und Lean Six Sigma?, Maneger

Die Unterschiede zwischen 6 Sigma und Lean Six Sigma?

6 Sigma hat durch die Entwicklung im Laufe der Zeit eine weitere Dimension erlangt. Daher sollten Sie die Unterschiede zwischen Six Sigma und Lean 6 Sigma kennen.

WAS IST SIX-SIGMA?

Six Sigma ist eine Methode, die Organisationen Werkzeuge an die Hand gibt, um die Leistungsfähigkeit ihrer Geschäftsprozesse zu verbessern. Diese Leistungssteigerung und Verringerung der Prozessvarianz führt zu weniger Fehlern und verbessertem Gewinn, Mitarbeitermoral und Produkt- oder Servicequalität.

„Six-Sigma-Qualität“ ist ein Begriff, der häufig verwendet wird, um anzuzeigen, dass ein Prozess gut kontrolliert ist (innerhalb von ±3 Sekunden von der Mittellinie auf der Kontrollkarte und ±6 Sekunden von der Mittellinie innerhalb der Grenzen der Anforderungen/Toleranzen).

Die Unterschiede zwischen 6 Sigma und Lean Six Sigma?, Maneger
Die Unterschiede zwischen 6 Sigma und Lean Six Sigma?

Unterschiedliche Ansichten zur Definition von Six Sigma

  • Was ist Lean Six Sigma?
  • Integration von Lean und Six Sigma
  • Implementierung von Six Sigma
  • Six Sigma-Ressourcen
  • Six-Sigma-Zertifizierungen

VERSCHIEDENE MEINUNGEN ZUR DEFINITION VON SIX SIGMA

Die folgenden unterschiedlichen Definitionen wurden für Six Sigma vorgeschlagen, aber alle haben einige gemeinsame Themen:

Verwendung von Teams, die klar definierten Projekten zugeordnet sind, die sich direkt auf die Rentabilität der Organisation auswirken.
„Statistisches Denken“-Training auf allen Ebenen und umfassendes Training in fortgeschrittener Statistik und Projektmanagement für Schlüsselpersonen. Diese Schlüsselpersonen werden „Black Belts“ genannt. Sehen Sie sich die verschiedenen Generationen, Ebenen und Rollen von Six Sigma an.
Schwerpunkt auf dem DMAIC-Ansatz zur Problemlösung: Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern und Kontrollieren.
Eine Managementumgebung, die diese Initiativen als Geschäftsstrategie unterstützt.

Philosophie: Die philosophische Perspektive von Six Sigma sieht alle Arbeit als Prozesse, die definiert, gemessen, analysiert, verbessert und kontrolliert werden können. Prozesse erfordern Inputs (x) und produzieren Outputs (y). Wenn Sie die Eingänge steuern, steuern Sie die Ausgänge. Dies wird normalerweise als y = f(x) ausgedrückt.

Toolset: Ein Six Sigma-Experte verwendet qualitative und quantitative Techniken oder Tools, um die Prozessverbesserung zu steuern. Zu diesen Tools gehören statistische Prozesskontrolle (SPC), Regelkarten, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) und Prozesskartierung. Six-Sigma-Experten sind sich völlig uneins darüber, aus welchen Tools genau das Set besteht.

Methodik: Diese Ansicht von Six Sigma erkennt den grundlegenden und rigorosen DMAIC-Ansatz an. DMAIC definiert die Schritte, die ein Six Sigma Praktiker befolgen soll, beginnend mit der Problemdefinition und endend mit der Implementierung langfristiger Lösungen. Obwohl DMAIC nicht die einzige verwendete Six-Sigma-Methodik ist, ist sie sicherlich die am weitesten verbreitete und anerkannte.

Metriken: Einfach ausgedrückt bedeutet Six Sigma-Qualitätsleistung 3,4 Fehler pro Million Gelegenheiten (was einer durchschnittlichen Verschiebung von 1,5 Sigma entspricht).

WAS IST LEAN SIX SIGMA?

Six Sigma konzentriert sich auf die Reduzierung von Prozessvariationen und die Verbesserung der Prozesssteuerung, während Lean-Verschwendung (nicht wertschöpfende Prozesse und Verfahren) eliminiert und die Standardisierung und der Ablauf von Unternehmen gefördert werden. Die Unterscheidung zwischen Six Sigma und Lean hat sich mit der zunehmenden Verwendung des Begriffs „Lean Six Sigma“ verwischt, da die Prozessverbesserung Aspekte beider Ansätze erfordert, um positive Ergebnisse zu erzielen.

Lean Six Sigma ist eine faktenbasierte, datengesteuerte Verbesserungsphilosophie, die Fehlervermeidung über Fehlererkennung stellt. Es fördert die Kundenzufriedenheit und die Endergebnisse, indem es Abweichungen, Verschwendung und Zykluszeit reduziert, die Nutzung von Geschäftsstandardisierung und -fluss fördert und dadurch Wettbewerbsvorteile schafft. Sie gilt überall dort, wo es Abweichungen und Verschwendung gibt, und jeder Mitarbeiter muss einbezogen werden.

Sieben schlanke Six-Sigma-Tools:

  1. Überblick
  2. 5S
  3. sieben fehlen
  4. Wertstromanalyse
  5. Kaizen
  6. Fließen
  7. Visueller Arbeitsplatz
  8. Stimme des Kunden (Open Access)

INTEGRATION VON LEAN UND SIX SIGMA

Lean und Six Sigma bieten Kunden die bestmögliche Qualität, Kosten, Lieferung und neuerdings Agilität. Es gibt viele Überschneidungen zwischen den beiden Disziplinen; Beide nähern sich ihrem gemeinsamen Ziel jedoch aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln:

  •  Lean konzentriert sich auf die Reduzierung von Verschwendung, während Six Sigma sich auf die Reduzierung von Abweichungen konzentriert.
  • Lean erreicht seine Ziele durch den Einsatz von weniger technischen Werkzeugen wie Kaizen, Arbeitsplatzorganisation und visuellen Kontrollen, während Six Sigma eher auf statistische Datenanalyse, experimentelles Design und Hypothesentests zurückgreift.

Erfolgreiche Implementierungen beginnen oft mit einem schlanken Ansatz, der den Arbeitsplatz so effizient und effektiv wie möglich gestaltet, Verschwendung reduziert und Wertstromkarten verwendet, um das Verständnis und die Effizienz zu steigern. Wenn Prozessprobleme bestehen bleiben, können technischere Six-Sigma-Statistiktools angewendet werden.

 

 

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